Wendelinuskapelle -
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 Wendelinuskapelle

Wendelinus-Kapelle 
 
DSCF0120_Wendelinus_Kapelle.jpg
 
Der heutige Kapellenplatz war  früher eine wichtige Wegabzweigung. Hier trennte sich der Frankfurter Weg vom Silzenweg. Im 16. Jahrhundert stand hier ein Bildhäuschen. Dieses war den hl. Wendelin (Schutzpatron der Bauern) und hl. Leonhard geweiht, die als Skulpturen dargestellt waren. Diese Figuren stammen aus dem Jahr 1515 und sind heute in der „Alten Sakristei“ der Basilika aufgestellt. 
 
 
27. April 1678 Grundsteinlegung für eine Kapelle 
 
16. Mai 1685 Weihe durch den Kapuzinerprovinzial Martin von Cochem „zu Ehren der heiligen Wendelin, hl. Leonardi und hl. Peter von Alcántara“. Diese Kapelle hatte eine von Holzsäulen getragenen Vorhalle (Zeichnung von Heinrich Zernin, 1883). Der Eingang zeigte Richtung Westen. Später wurde auf das Satteldach ein Glockentürmchen als Dachreiter aufgesetzt. 
 
Um 1880 Planung einer neuen Kapelle.
Die neue Wendelinuskapelle wurde 1885 besonders aus Mitteln der Wochenmarktgelder errichtet. Durch Bauarbeiten an der Basilika (Errichtung des neuen Westwerkes) kam das barocke Hauptportal der Abteikirche von 1722 im Jahr 1885 vor die Wendelinuskapelle. Die neue Kapelle steht in umgekehrter Orientierung wie die kleinere alte (Eingang im Osten). 
 
Früher befanden sich im Innern Heiligenskulpturen - St. Wendelin und St. Leonhard und eine Kreuzigungsgruppe. Nicht nur die klimatisch schlechten Bedingungen der Kapelle veranlassten den Umzug dieser Figuren, sondern auch sicherheitstechnische Gründe. Wo die Kreuzigungsgruppe zwischen ihrer Entstehung und 1683 aufgestellt war, konnte bis heute nicht geklärt werden. Eine klare Zuordnung wer die Figuren gearbeitet hat ist auch nicht nachvollziehbar. Die Vermutungen gehen von einem Seligenstädter Bildschnitzer über einen Schüler Riemenschneiders bis hin zu Meister Mathis Grünewald. 
 
Klar ist der Schöpfer von St. Wendelin und St. Leonhard. Es war der Seligenstädter Bildschnitzer Meister Mathes Harer 1515. Im Seligenstädter Stadtarchiv befinden sich Rechnungen an den Auftraggeber dieser Figurengruppe, zu der noch die heute nicht mehr vorhandenen Skulpturen St. Laurentius und St. Stephanus gehörten.
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